Sonntag, 27. September 2009

A New Way To Go

Hey ho!

Lang habe ich nichts mehr von mir verlauten lassen, doch nun melde ich mich mal wieder. Nachdem ich nun Jena verlassen habe, galt es mich hier neu einzuleben. Das Positive ist, dass auch hier in der Nähe etwas vorhanden ist, das zumidnest dem Namen nach dem ParadiesPark aus Jena ähnelt.

Paradies.jpg

Hier in Globig habe ich zum 1. mal Heimweh zu meinem sozialenUmfeld in Jena bekommen. Mit Freuden denke ich immer wieder daran, wie wir Zeit miteinander verbacht haben. Sei es bei unseren Allmontaglichen Nudelabenden, sei es bei den gemeinsam genossenen Mahlzeiten, oder die Einfachheit des Studentenlebens in Jena. (Ja, ich vermisse es, einfach in die Straßenbahn steigen zu können, ohne eine Stunde zu warten).

Im Endeffekt ist das, was ich nun lernen muss, das, was die Israeliten lernen mussten auf ihrem Exodus: Nicht mehr nach hinten zu schauen und sich nach dem auszustrecken, was vorne ist. Nicht einfach nur zurückschauen und sich erinnern, was "Damals" gewesen ist, wie schön es war, sondern genau jetzt das zu sehen, was ich hier habe, was ich hier und jetzt tun kann und wie es weitergeht. Sonst kommt man gar nicht vorwärts und beginnt sich im Selbstmitleid zu verlieren, oder in den eigenen Erinnerungen zu verlieren.

Gut, inzwischen habe ich mich hier in Globig mit meinen Aufgaben etc. eingelebt und es zeichnet sich doch langsam so etwas wie ein Alltag ab. Schließlich ist meine Woche durch verschiedene Programmpunkte gezeichnet.

Da wär zum einen das Kontaktcafé zu erwähnen, was für die Menschen hier aus dem Ort gedacht ist. Hier gibt es also Kaffee und Kuchen um sich auszutauschen. Nebenher darf ich die Kinder beschäftigen indem ich mit ihnen spiele. (Zum Beispiel Indiaka - die sind ganz wild danach)

Dann wär noch zu erwähnen, dass wir in Wartenburg ein Internetcafè haben und dabei laufend Leute haben in den 4 Stunden, die wir dort sind.

Kinder- und Teenie-Stunde halten wir auch noch. Und die Arbeit auf diese Weise mit Kindern und Teenies ist für mich eine neue Erfahrung.

Dann haben wir noch die Jugend in Trebitz mit anschließendem Internetcafé. Hier ist bei so manchen Jugendlichen (Teilweise auch Teenies) sehr viel Potential gegeben. Nur muss ich jetzt erstmal lernen, meine Gedanken so runterzubrechen, dass sie es auch verstehen. - wird nicht einfach, aber vielleicht bin ich doch kein so Hoffnungsloser Fall ;-)


Übrigens war ich neulich ma in Wittenberg und habe mir da am Tag des Denkmals ein paar Eindrücke von der Stadtkirche geholt:

von der Stadtkirche (3).jpgvon der Stadtkirche (0).jpgvon der Stadtkirche (1).jpg

von der Stadtkirche (2).jpgvon der Stadtkirche (6).jpgvon der Stadtkirche (4).jpg

von der Stadtkirche (5).jpgSchlosskirche01.jpg

Bugenhagen.jpg

Greetz!

P.S.: Ich versuch ab und zu wieder was zu schreiben ;-)

(c)

Die Rechte der Bilder liegen bei den jeweiligen Fotografen, was in den meisten Fällen ich sein dürfte ...

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